Interview mit Candy Bukowski, der Autorin von dem Buch „Wir waren keine Helden“

Hallöchen liebe Bücherliebhaber,

vor einiger Zeit habe ich eine Rezensionsanfrage für das Buch „Wir waren keine Helden“ von Candy Bukowski bekommen und dabei konnte mir gleich ein Interview mit der Autorin vermittelt werden!

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Candy Bukowski war Buchhändlerin, Verlagsvertreterin, freie Redakteurin, Herausgeberin ihres eigenen Magazins, Reiki-Lehrerin, Bloggerin und Autorin! Viel, hab ich nicht recht? Sie schreibt unter ihrem Pseudonym und hat vor drei Monaten ihr Romandebüt „Wir waren keine Helden“ herausgebracht!

 

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… Der eine, lange, unwiederholbare Moment. Einer von denen, die du dein ganzes Leben lang immer wieder mal vermisst. Der als verblichene Schwarz-Weiß-Fotografie irgendwo in deiner rechten Herzkammer steckt. Nicht im Portemonnaie wie all der andere, vermeintlich wichtige Kram. Das kleine, riesengroße Sepiaglück, mit den richtigen Menschen im richtigen Moment. Das man nicht halten kann, nur bewahren…

„Wir waren keine Helden“ ist ein Coming of Age Roman, startend in den 80ern am „Arsch der Welt“, wo für Sugar mit dem Punker Pete, später auch mit Luke und Silver, Beziehungen für ein ganzes Leben beginnen.

Eine rasante Reise durch das Reifen, Erwachsenwerden und Erwachsensein in vielen Etappen, oft im Grenzgang, immer auf der Suche nach stimmigen Antworten …

Candy Bukowski legt mit ihrem Romandebüt das Leben und Lieben auf den Seziertisch. Wild, mutig und schonungslos setzt sie das Messer an und bringt dabei mit leichter Hand und geschliffener Sprache eine Menge Tiefe zum Vorschein. (edel&electric Verlag)

Und hier das Interview, ganz viel Spaß beim lesen!

1. Woher kam Ihnen die Idee für Ihr Romandebüt „Wir waren keine Helden“?

Bei „Wir waren keine Helden“ musste ich nicht lange überlegen. Dieses Buch wollte einfach von mir geschrieben werden. Und zwar genau so und nicht anders. Zu Beginn, als von Verlag noch gar keine Rede war, schrieben sich die ersten Kapitel fast von alleine, was natürlich daran liegt, dass mir die Geschichte sehr vertraut ist. Sugar, Pete, Luke und Silver sind real und somit ist es keine verträumte Story, sondern auch eine vom Weggehen und immer Wiederkommen. Von allem was immer wieder auch weh tut, aber nur wehtun kann, weil es so wertvoll ist. Darüber habe ich einfach angefangen zu schreiben und erst mit der Zeit wurde dann klassische Romanarbeit daraus.

2. Was hat Sie zum Schreiben bewegt?

Jeder Mensch hat irgendein besonderes Talent und dieses möchte genutzt werden. Also winkt es immer mal wieder um die Ecke und will spielen. Mein Talent ist das Schreiben. Zum ersten Mal für die Öffentlichkeit, habe ich mit 12 Jahren geschrieben. Das war damals eine Besprechung des Theaterstücks „Nathan der Weise“. Die habe ich an die Zeitung geschickt, dort wurde der Beitrag abgedruckt und seitdem habe ich alles Geschriebene zu meinem Beruf gemacht. Als Buchhändlerin, als freie Redakteurin, Bloggerin und Autorin. Das sind alles Bereiche, in denen man nicht viel verdient, dafür tue ich aber eben etwas, das mir zu großen Teilen Spaß macht. Was man gerne macht, ist ja nicht immer einfach, aber man steckt eben gerne Kraft und Lebenszeit hinein.
3. Wie ist das Leben als Autorin?

Im Alltag ist das ein ganz normales Leben. Ich arbeite noch in einem anderen Beruf, um meine Brötchen zu verdienen. Außerdem lebe ich mit meiner 12jährigen Tochter zusammen, die wünscht sich auch Zeit und Aufmerksamkeit von mir. Also schreibe ich hauptsächlich nachts, das macht die Nächte allerdings erheblich kürzer.
Die besondere und sehr schöne Seite des Autorenlebens besteht darin, wenn dein Buch erscheint, wenn Menschen es lesen und mögen, es besprochen wird und sich das große Freudegefühl einstellt, etwas geschaffen zu haben, das bleibt und einen ideellen Wert besitzt. Auch für andere. Das fühlt sich wirklich sehr gut an.
4. Ihr Buch kam im Verlag Edel & Electric heraus. Wie kamen sie auf den Verlag? Sind Sie zufrieden?

Ich hatte das ungewöhnliche Glück, dass der Verlag auf mich zukam. Das ist nicht selbstverständlich. Viele Autoren müssen lange Klinken putzen, um irgendwo angenommen zu werden.
Man darf sich das aber auch nicht zu verträumt vorstellen. Ein Verlag betreut sehr viele Schriftsteller, und ein durchschnittlicher Autor, der nicht auf der Bestseller-Liste zu finden ist, hat mit seinem Verlag nur während der Zeit des Lektorates etwas intensiveren Kontakt. Also dann, bis sein geplantes Buch erscheint. Anschließend folgt wieder eine lange, recht einsame Etappe des Schreibens. Und falls das Ergebnis gut genug ist, beginnt der Weg dann von vorn. Man schlägt seinen Titel mehreren Verlagen vor, mit Glück kauft einer und bis es erscheint, hört und liest man sich ein wenig öfter. Der größte Anteil der Autorenzeit, ist Alleinezeit.

5. Haben Sie sehr lange gebraucht, um „Wir waren keine Helden“ zu schreiben?

Ich hatte ungefähr acht Monate dafür Zeit, inkl. der Überarbeitung nach dem Lektorat. Aber ein Teil der „Helden“ existierte vorab bereits. Ohne diesen Anteil kann sich ein Verleger ja nicht entscheiden, den Titel zu kaufen und ins Programm aufzunehmen.

6. Wer hat das Buch alles vor der Veröffentlichung zu lesen bekommen?

Meine Verlegerin Karla Paul, die Lektorin, Kollegen aus der Presse- und Marketingabteilung, die Grafikerin die das Cover gestaltete. Später auch 30 mir fremde „Vorableser“. Eine Menge Menschen prüfen einen Titel, bevor er so erscheint, wie er letztendlich im Handel zu finden ist.

Privat kannten meine beste Freundin, ein sehr enger Freund und mein Liebster das Buch, bevor es erschien.

7. Was und auch wer inspiriert Sie?

Das ist einfach. Das Leben, erlebte Situationen, Menschen die ehrlicher von sich erzählen, als es üblich ist. Wenn man genau hinschaut und zuhört, ergibt sich der Stoff für Geschichten ganz von selbst.
Ich suche gerne im Leichten das Schwere und im Schweren das Leichte. Deshalb sind mir die vermeintlichen Verlierer, die Strauchler und Überleber, oftmals viel lieber und interessanter, als diejenigen, denen sowieso immer alles gelingt.

8. Fehler macht man ja oft beim Schreiben, doch welchen Fehler sollte man Ihrer Meinung nach auf keinen Fall machen?

Es gibt eine Menge Fehler, die man beim Schreiben macht, bis man sich wichtiges Handwerkzeug dafür angeeignet hat und seinen eigenen Stil, die eigene literarische Stimme, entwickeln konnte.
Der größte wäre, meiner Meinung nach aber der, nicht oder zu wenig zu schreiben. Und zu lesen! Nur wer liest, schreibt immer besser.
9. Was für Projekte wollen sie privat und beruflich noch verwirklichen?

Ich finde, es gibt nur ein einziges Großprojekt für jeden Menschen. Aus seinem Leben das zu gestalten, was möglichst nah an seine echten Bedürfnisse herankommt und ihm wirklich entspricht. Man sollte nicht unterschätzen, wie viele der genormten oder übernommenen Wünsche und Ziele, zu einem in Wahrheit gar nicht passen, vor allem aber keine Garantie für ewiges Glück und Bestehen beinhalten.

Die Frage lautet: „Wer bin ich oder bin ich fähig zu werden, wenn vermeintliche Sicherheiten wegbrechen? Dazu gehören nicht nur Erfolg, sondern auch Familie, Partnerschaft, Liebe, Ehe, Freunde, Gesundheit. Alles ist immer im Wandel, definitiv nichts bleibt so, wie wir es beginnen und zu halten wünschen.

Unter diesem Wissen möchte ich weiterhin immer wieder Neues ausprobieren und dem wertvollen Vertrauten, allen Schutz geben, der mir im Wandel möglich ist. Leben! Lieben und unbedingt Schreiben, um den Dingen eine Stimme zu geben.

10. Und zum Abschluss: Gibt es etwas, dass Sie den SchülerInnen dieser Zeitschrift und den Lesern dieses Blogs sagen möchten?

Klar  Wenn es zu Euch passt: lebt wild, unangepasst und klug. Stellt die Dinge in Frage und sucht Eure eigenen Antworten. Verschwendet viel Zeit aufs Glücklichsein und auf Euch wirklich wertvolle Menschen und Dinge. Fordert Euch selbst immer wieder heraus und wagt alles. Es gibt bereits viel zu viele angepasste Traumlose.
Ich hoffe ihr hattet Spaß bei lesen, in Kürze folgt auch meine Rezi zu dem Buch „Wir waren keine Helden“🙂

Au Revoir!

Liebster Award #3

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Schon seit geraumer Zeit geht der „Liebster Award“ unter den Bloggern voran und es ist immer wieder interessant, die einzelnen Beiträge dazu zu sehen! Der Award ist dazu da, um Blogger miteinander zu vernetzen und unbekannte Blogs dadurch bekannter zu machen. Man nominiert die Blogs, die einem gefallen und die man persönlich gerne liest.

Hier die Regeln:

1. Danke der Person, die dich für den Liebster Award nominiert hat und verlinke den Blog dieser Person in deinem Beitrag.
2. Beantworte die 11 Fragen, die dir der Blogger, der dich nominiert hat stellt.
3. Nominiere fünf bis elf weitere Blogger, die weniger als 300 Abonnenten haben.
4. Estelle 11 neue Fragen, für deine Nominierten.
5. Informiere deine nominierten Blogger über die Nominierung und deinen Artikel.

Ich wurde von der lieben Sandra nominiert, schaut doch mal vorbei! Danke dir! Wegen der Bloggerpause habe ich die Nominierung ganz vergessen, liebe Sandra, tut mir leid!

Die Fragen:

Was machst du in deiner Freizeit am liebsten (außer lesen)?
Ich liebe, liebe, liebe Serien und mit meinen Freunden draußen im Park zu sitzen, bei so einem Wetter ist das ja eh perfekt! Außerdem spaziere/jogge ich gerne…
Aber lesen ist mein größtes Hobby! Und bloggen natürlich auch.

Magst du lieber Bücher-Reihen oder einzelne Bücher?
Also an sich mag ich Trilogien am meisten, aber bei manchen Büchern finde ich, kann die Geschichte auch schon nach einem Buch enden. Manchmal denke ich, man sollte Geschichten nach einem gewissen Band ruhen lassen… Ein Beispiel wäre die „Selection-Reihe“! Schon fünf Bücher und nach dem dritten war ich mehr als nur enttäuscht.

Hast du schon mal eine Lesung besucht? Wenn ja, zu welchem Buch?
Leider habe ich noch nie eine Lesung besucht.😦 Würde natürlich aber mal gerne!

Lesen deine Freunde auch so gerne wie du?
Nein…😀 Ganz klare Antwort. Also in meiner „Gruppe“ mit knapp 30 Leuten, gibt es vielleicht zwei von denen ich sagen kann, die lesen genauso gerne wie ich und weitere zwei-drei die zwar lesen, aber nicht so sehr wie ich.😉

Warum hast du mit Bloggen begonnen?
Ich denke, das lesen alleine hat mir nicht gereicht… Ich wollte mehr Leute kennenlernen, die auch so Bücher vernarrt sind und gerne rezensieren, also meine Meinung sagen und vielleicht dem ein oder anderen damit helfen.

Welches Buch hat dir so gar nicht gefallen?

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Leider „The Crown“, wie oben schon ein wenig erwähnt. Schon beim Cover fängt es an… Wer die anderen vier Cover der Reihe kennt, versteht vielleicht wieso. Die Geschichte war auch nicht so toll wie die anderen und das Ende… puh…

Welches Buch liest du im Moment?
Ich lese zurzeit „Dark Elements“ von Jennifer L. Armentrout und bin auf Seite 145 von 444. Ich habe das Buch beim Aktionstag „Blogger schenken Lesefreude“ gewonnen! Es ist umglaublich toll!

Wer ist dein/e Lieblingsschauspieler/in?
Ellen Pompeo (aus der Serie Greys Anatomy) – klasse Schauspielerin! Auch unfassbar nett und lustig in Videos, Interviews etc.
Candice Accola (aus der Serie The Vampire Diaries) – sie hat es einfach drauf! Und ebenfalls aus The Vampire Diaries Paul Wesley. Mein Bae.😀 Jaja, ich bin ganz Serienvernarrt.

Nenne dein Lieblingszitat oder dein Lieblingsspruch
Ich hab keine wirklichen Lieblingszitate oder Sprüche… aber ich mache bald mal einen Beitrag mit vielen Buchzitaten, die ich mir mal aufgeschrieben habe!😀

Was ist deine Lieblingsstadt?
BERLIN!!! Dazu fällt mir noch ein Spruch ein: „Die Berliner sind unfreundlich und rücksichtslos, ruppig und rechthaberisch, Berlin ist abstoßend, laut, dreckig und grau, Baustellen und verstopfte Straßen, wo man geht und steht – aber mir tun alle Menschen leid, die nicht hier leben können!“ Außerdem finde ich Paris wunderschön, obwohl ich noch nie dort war… Geht das überhaupt?😉

Verreist du diesen Sommer?
Hier in Berlin sind ja schon Sommerferien und ich bin die ganzen sechs Wochen in Laos und Thailand. Familie besuchen…😉
Meine Fragen an die Nominierten:

1. Wo befindest du dich gerade?
2. Welches Buch kommt dir ganz spontan in den Sinn? Magst du das Buch?
3. Tag oder Nacht?
4. Gehst du gerne in Bibliotheken?
5. Wie groß ist dein SuB und welches Buch verschwindet als nächstes von deinem SuB?
6. Klettern oder rudern?
7. Gibt es schon ein Buchhighlight in diesem Jahr?
8. Was ist dein derzeitiges Lieblingsbuch?
9. Wenn du für 24h in einem Buch leben könntest, welches wäre es?
10. Mit welcher Autorin würdest du gerne ein Interview halten?
11. Was ist dein Traumberuf?

Meine Nominierten:

1. Antonia
2. AR (den Namen hab ich nach langem Suche nicht gefunden😉 )
3. Nicole
4. Jeder, der Lust hat😀

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Rezension zu Die Wandlerin von Mona Stärck

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Titel: Die Wandlerin
Autorin: Mona Stärck
Genre: Fantasy
Verlag: editionfredebold
Erscheinugsjahr: 2015
Seiten: 283
Preis: 9,99 € (eBook)
ISBN: 978-394460-7283

Inhalt
Jahrhundertelang schwelt wie eine glühende Kohle in einem Haufen trockenen Reisigs, der Konflikt zwischen den Menschen, den Drachen und dem geflügelten Volk der Talkoon. Doch im Gegensatz zum greisen Oberhaupt der Menschen erkennt die Talkoon Königin Larima die Gefahr, die vom Sohn des Drachenkönigs ausgeht, der nun alt genug und bereit ist, das Feuer des Krieges zu entfachen. Um ihr Volk zu schützen, setzt die Königin auf die magischen Fähigkeiten der jungen Wandlerin Mella, auch wenn diese kaum gelernt hat, das mächtige Drachenaugen Juwel zu beherrschen, was es ihr ermöglicht ihre Gestalt zu wandeln. Mella, aufgewachsen bei den Menschen, geboren als Talkoon und im Herzen verbunden mit den Drachen, fühlt mit allen Wesen des Reiches und ist daher bereit in Larimas Sinn zu handeln. Doch die Königin treibt ein doppeltes Spiel. Auf ihrer gefährlichen Mission als Gesandte macht Mella nicht nur Bekanntschaft mit der Gilde der Meuchelmörder, sondern sie kommt auch mit ihrer wahren Herkunft in Kontakt und beginnt zu ahnen, zu welchen Aufgaben sie wahrhaft berufen ist.

 

Meine Meinung
„Die Wandlerin“ ist ein High-Fantasy Buch, was mich überzeugen konnte. Mona Stärck hat unglaubliches Potenzial und ich freue mich auf den Moment, in dem ich den 2. Band in meinen Händen halten darf.

Ich muss sagen, der Prolog hat mich begeistert, er war sehr spannend und war gut geschrieben. Der Schreibstil hat mir gleich gefallen und ich wollte direkt in die Geschichte der Hauptprotagonistin Mella eintauchen.
Dagegen muss ich aber leider sagen, dass das nicht immer so war. Manchmal war die Geschichte schleppend und ich musste Sätze doppelt lesen, selten auch Seiten.

Bei den Protagonisten war es ziemlich gemischt, Drachen, Elfen, Menschen, Magier und Talkoone waren vorhanden, was ich ganz toll fand, denn solche Geschichten lese ich besonders gerne. Mella, die einzig lebende Wandlerin in der Ausbildung und Schülerin des Magiers Aavon habe ich sofort in mein Herz geschlossen. Sie ist sehr mutig, vielleicht etwas zu stur (aber das bin ich meistens auch) und kämpft für das, was sie für richtig hält. Bei Aavon hatte ich manchmal so meine Schwierigkeiten, weil ich seine Art und seine Verhaltensweise in seinem Alter manchmal nicht verstanden habe. Aber lieb gewonnen habe ich ihn trotzdem. Mein Liebling war aber der Drachenprinz Panta. Hach, er gehört zu meinen Lieblingsprotagonisten und das nicht nur in diesem Buch sondern generell.

Ein kleines Problem war, dass ich gar nicht mitkam, wer denn nochmal wer war. Ich habe mir dann eine Liste auf meinem Handy gemacht mit allen Namen und was sie sind und zu welcher Familie sie gehören. Und dann habe ich plötzlich am Ende des Buches gesehen, dass Mona Stärk das schon getan hat.😉

Die Spannung war auf jeden Fall da, aber ich würde nicht sagen, dass sie „von Seite zu Seite“ gestiegen ist. Es war sehr abenteuerlich und es gab manchmal so unerwartete Wendungen, dass mir der Mund offen stand. Auch die Kampfszenen fand ich gut geschildert und das Lesen hat mir viel Freude bereitet.

Das Ende war mehr als nur grandios und das Erste, was ich nach dem Ende getan habe, war nach dem 2. Band zu googeln. Ich will unbedingt weiterlesen und muss nochmal sagen, der Anfang (Prolog) und das Ende waren perfekt. Ich denke, besser hätte man es nicht schreiben können und es gab vielleicht keinen wirklichen Cliffhänger, aber es stehen noch viele Fragen offen, die man beantwortet haben will.

Auch eine kleine Liebesgeschichte wurde eingebaut, die ich ganz toll fand. Sie war nicht das Wichtigste, aber die kleinen Lesemomente fand ich sehr schön mit den beiden. Ich hoffe, das wird im 2. Band genauso gut.

Und auch unbedingt noch zu erwähnen: die Orte. Mona Stärck hat die Orte wie Yraîgis und Gireîh fantastisch beschrieben und sie waren so schön. Ich wünschte, ich könnte sie mal persönlich sehen. Das Reisen war ein großer Teil der Geschichte und man hat viel erfahren über die Protagonisten und auch über ihre Vergangenheit, vor allem auch über Mellas.

Mich hat es ein wenig verwirrt, dass das Buch in 3 Teile aufgeteilt wurde und es zu jedem Teil einen Prolog gab, aber damit kam ich einigermaßen klar, es hat den Lesefluss nicht gestört oder sonstiges.

Fazit
Ich bin wirklich froh, dieses Buch gelesen zu haben. Es bleibt auf jeden Fall in Erinnerung und ich denke, das war ein schöner Auftakt. Die Protagonisten haben mir gefallen, selbst die Bösen wurden sehr gut beschrieben und in den Kampfszenen gut rübergebracht. Auf jeden Fall ein Fantasy-Buch, das ich weiterempfehlen würde.
Ich finde trotz der ein oder anderen Kritik, darf ich 4 von 5 Lesesternen geben, da ich weiß, mir hat das Buch sehr gefallen, es hätte nicht weniger verdient. Eine schöne Welt mit schönen Orten, tollen Protagonisten und spannenden Wendungen!

Ich bedanke mich bei Mona Stärck und dem editionfredebold Verlag für das Rezensionsexemplar!

 

 

 

 

 

 

 

Bloggerpause

Hallöchen ihr Lieben,

wie der Titel schon sagt, werde ich jetzt mal eine kleine Bloggerpause einlegen.
Ich möchte gar nicht groß drum herum reden, aber 2016 ist einfach nicht mein Jahr und ich brauche ein wenig Ruhe und muss mal abschalten können.

Ich werde sicher ab und an noch was bloggen, aber wahrscheinlich nur einmal in zwei Wochen oder weniger, ich hoffe, dass kann man verstehen.

Alles Liebe,
Emmi

Rezension zu Geistermond von Ina Linger und Cina Bard

BuchcoverGeistermondEbook


Titel:
Geistermond
Autorinnen: Ina Linger
Genre: Romantasy
Verlag: / (Selfpublisher)
Erscheinugsjahr: 2015
Seiten: 252
Preis: 9,99 €
ISBN: B00WRJNU54

Inhalt
Nach einem Sturz erwacht Amy im Krankenhaus – allerdings nicht in ihrem im Koma liegenden Körper, sondern als Geist. Zu ihrem Glück ist sie nicht allein in der ihr noch unbekannten und beängstigenden Geisterwelt: In Jared findet sie einen Beschützer, der auch ihre Hilfe braucht. Um endlich Frieden zu finden, soll Amy, Tochter eines Polizisten, ihm helfen, den Täter aufzuspüren, der ihn vor zwei Jahren ermordet hat.

Amy lässt sich auf dieses Abenteuer ein und steckt schon bald in einem unerwarteten Dilemma: Sie beginnt Jared sehr zu mögen – mehr als in einer Situation wie der ihren vernünftig ist …

Meine Meinung
‚Geistermond‘ hat mich sehr begeistert. Es war Fantasy, Krimi und Romantik in einem, was toll umgesetzt wurde.  Direkt zu Beginn wurde man in die Geschichte gezogen und hat mit Amy zusammen die Geisterwelt erkundet. Sie war einfach aufgebaut und ich konnte mir alles wirklich gut vorstellen.

Eigentlich mag ich keine Covers mit Gesichtern, doch dieses ist sehr gelungen. Nach dem Klappentext und der Leseprobe war ich schon ganz begeistert und schon etwas enttäuscht, dass das Buch nur 252 Seiten hat. Am Ende hat sich aber rausgestellt, dass das gereicht hat, um die Protagonisten und die Geisterwelt ins Herz zu schließen.

Amy und Jared waren mir sehr symphatisch und haben auch gut zueinander gepasst. Mit den Nebenprotagonisten hat alles nochmal einen „Pepp“ bekommen und vor allem Simon hätte ich gern mal persönlich getroffen. Sehr offenherzig, lustig und einfach grandios.

Es gab auch viele spannende Höhepunkte, wo ich mitgefiebert habe, doch widerum war es mir am Ende zu vorhersehbar. Ich konnte mir ziemlich schnell denken, wann dies und jenes auftritt aber ein gelungenes Ende gab es auf alle Fälle trotzdem.

Außerdem wird ein Mordfall in die Geschichte miteingebracht. Krimis mag ich ja eigentlich nicht, aber dieser war mir doch ganz recht. Ich musste ab und an viel grübeln, wer es doch sein könnte und ob sie es, obwohl sie Geister sind, schaffen würden, den Mordfall zu lösen. Die Mischung zwischen Krimi, Liebe und Mystery hat mir gut gefallen und ich bin froh, dass ich das Buch gelesen habe.

Fazit
Ein Buch, was mich mehr als nur überrascht hat. Ich kann es nur weiterempfehlen und ich denke, ein Buch für Erwachsene ist das auch.
Ich hatte viel Spaß beim Lesen und es ist schade, dass die Geschichte schon vorüber ist!
4,5 von 5 Lesesternen.

Ich bedanke mich ganz herzlich bei Ina Linger, eine der Autorinnen, für das Rezensionsexemplar!

Blogger schenken Lesefreude – Die Gewinner/innen

Hallöchen ihr Lieben,

ich freue mich arg, dass es so viele Interessenten gab! Es haben eine Menge Leute mitgemacht und gestern wurde ausgelost!
Leider konnte ich das erst verspätet machen, da ich im Krankenhaus lag und dann Geburtstag hatte…

Aber hier nun die hoffentlich glücklichen Gewinner/innen:

„Saeculum“ hat gewonnen -> Theo

„Die Bestimmung“ 
hat gewonnen -> Nilibine70

„HDGDL“ 
hat gewonnen -> Bettina

„Letterland“
hat gewonnen -> Passions4books
Ich schicke euch allen eine Mail, wenn sich jemand innerhalb von 7 Tagen nicht meldet, wird neu ausgelost.

Ich hoffe, ihr freut euch!🙂 Und nicht traurig sein, wenn ihr nicht gewonnen habt, vielleicht nächstes Mal!