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Rezension zu Prince of Thieves von Sonja Lacher

Prince of ThievesTitel: Prince of Thieves

Autorin: Sonja Lacher

Verlag:

Genre: Dystopie, Fantasy

Erscheinungsdatum: 18. März 2017

Preis: Kindle: 9,99€, sonst 13,86€

ISBN: 978-1-5442-32652

Seiten: 496

Inhalt
Kann die Liebe stärker sein … als der lodernde Hass einer Kindheitsrache? Im Alter von sieben Jahren wurde Claire hypnotisiert und von dem getrennt, das sie am meisten geliebt hat. Zehn Jahre später wird ihr Leben erneut auf den Kopf gestellt. Der berüchtigte Prince of Thieves, ein junger Verbrecher, der in ganz Alaska gesucht wird, hat es auf sie abgesehen – und er wird nicht ruhen, bis er sie gefunden hat. Als Claire erkennt, dass es Schnittstellen zwischen den Motiven ihres attraktiven Verfolgers und ihrer verlorenen Vergangenheit gibt, steht sie vor der größten und schwersten Entscheidung ihres Lebens. Eine tragische, nahezu unmögliche Liebe. Eine Geschichte über Rachsucht, Verrat und den Kampf um das Überleben.
(Quelle: Amazon)


Meine Meinung

Der Auftakt dieser Reihe hat mich sehr überrascht und irgendwie auch aufgelöst zurückgelassen. Es ist eine echt tolle, interessante Mischung aus Fantasy, Dystopie und Romantik.

Das Cover ist mir sofort aufgefallen, als ich auf Lovelybooks rumgestöbert habe. Sicherlich nicht jedermanns Favorit aber es sieht so mysteriös und geheimnisvoll aus! Finde ich eigentlich sehr schön, nur passt meiner Meinung nach das Mädchen auf dem Cover nicht zu Claire, unserer Protagonistin. Claire stelle ich mir viel… natürlicher vor, aber das ist ja kein Weltproblem.

Als ich dann begonnen habe, das Buch anzufangen, war ich nicht ganz zufrieden. Den Prolog fand ich nicht sehr prickelnd und es war kein ganz so guter Start. Dann, nach dem ersten Viertel kam die Wende und die Geschichte ist richtig aufgeblüht! Es steckt echt viel Potenzial in dieser Reihe, das wusste ich spätestens ab der Hälfte. Die Geschichte spielt im Jahre 2055 in Crystalia, einer Stadt in Alaska und hatte eine Oberstadt, wo die reichen und „wichtigen“ Leute leben und eine Unterstadt mit dem genauen Gegenteil.

Die Idee und auch die Umsetzung haben mich positiv überrascht, was ich um ehrlich zu sein nicht erwartet habe. Die Geschichte war viel komplexer und größer als erwartet und trotzdem nachvollziehbar und logisch.

Außerdem wurde die Geschichte meistens aus der Ich-Perspektive von der Protagonistin Claire erzählt, was auch am besten gepasst hat. Ab und zu gab es einen Perspektivwechsel, der schön abwechslungsreich und angenehm zu lesen war. Claire fand ich sehr sympathisch. Sie blieb die ganze Zeit sie selbst – frech, manchmal ein wenig vorschnell, aber auch natürlich, nett, sympathisch und hilfsbereit. Mit ihren ganzen Fehlern sieht man, dass sie auch nur ein Mensch ist. Ja, obwohl ihr Vater als Präsident der mächtigste Mann in Crystalia ist und auch trotz der Hypnose, ist Claire ein natürlicher, toller Mensch.

Und auch der „Prince of Thieves“ ist ein toller Protagonist gewesen, der mehr als nur voller Geheimnisse steckte. Es war schön, seine Hintergrundgeschichte miterleben zu können und viele Fassaden von ihm kennenlernen zu dürfen. Am Anfang habe ich gedacht, dass er mit den typischen Klischees eines „Bad Boys“ überhäuft wird, was zum Teil auch so war, aber oft fiel er einfach in gar keine Kategorie. Manchmal aggressiv, auch mal humorvoll, lustig und reifer, als erwartet.

Sowohl die beiden Protagonisten als auch alle Nebenprotagonisten waren toll und haben gut in die Geschichte gepasst.

Leider hatte ich oftmals ein Problem mit dem Schreibstil gehabt. Er war zwar flüssig und gut zu lesen, aber durch den Schreibstil wurde vieles extrem überdramatisiert. Manchmal war es mir ein Ticken zu oft und dann komme ich schnell mal aus der Geschichte. Auch war sie sehr wortgewandt und viele Sätze hätte man kürzer machen können.

Dafür war die Spannung überraschend gut. Es gab so viele Fragen und Geheimnisse, die gelüftet werden wollten und sie waren weder unrealistisch, noch vorhersehbar. Vor allem ab der Mitte kann ich euch pure Spannung versprechen, das war so unfassbar toll zu lesen. Das Ende hat mich ebenfalls stark überrascht und danach war ich erst einmal ziemlich baff. So viele Dinge auf einmal, die ich überhaupt nicht erwartet hätte und dann war das Buch vorbei und ich blieb geschockt zurück…

Fazit
Ein Buch, das eine wunderbare Grundidee hatte und die gut ausgebaut wurde. Mir hat das Buch sehr gefallen und es verspricht mehr, als man auf dem 1. Blick denkt. Einzelne Sachen haben mich gestört, aber im Gesamten bin ich sehr glücklich und zufrieden, vor allem mit der Spannung. Jetzt erwarte ich sehnsüchtig den 2. Band und bin schon ganz neugierig… 4 von 5 Lesesterne für den Auftakt „Prince of Thieves“!

Ich bedanke mich herzlich bei der Autorin und Lovelybooks, dass ich das Buch im Rahmen der Leserunde lesen konnte.

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5 Kommentare zu „Rezension zu Prince of Thieves von Sonja Lacher

  1. Huhu!
    Als ich den Titel gelesen habe, musste ich erstmal an „Der Herr der Diebe“ und „Robin Hood“ denken ^^
    Das Buch klingt gut und ich fand es schön, wie du die Pros und Contras dargestellt hast. Der „Prince of Thieves“ und Claire klingen nach ganz interessanten Charakteren.
    So ganz bin ich mir noch nicht absolut sicher, dass ich es lesen werde, aber bin definitiv froh, es überhaupt entdeckt zu haben. Auf Lovelybooks hatte ich es gar nicht mitbekommen und bei der Vielzahl von (Self)Publishern wäre es für mich wahrscheinlich auch untergegangen… daher schon mal danke für die Rezension!

    Liebe Grüße
    Sarah

    Gefällt 1 Person

    1. Jetzt wo du es sagst, erinnert mich der Titel auch an Der Herr der Diebe! Danke fürs Kompliment und freut mich, dass dich die Geschichte interessiert. Ich kann es dir wirklich nur empfehlen, es wird dich hoffentlich genauso positiv überraschen wie mich.
      Liebste Grüße,
      Emmi

      Gefällt mir

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