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Rezensionen

Rezension zu Alaska Heart von Skye Leech

alaska-heart

Titel: Alaska Heart
Autor: Skye Leech
Verlag:
Genre: Liebesroman
Erscheinungsdatum: 29.01.2017
Preis: 2,99€ (kindle) / 9,99€ (Print)
ISBN: B01N27SLUW
Seiten: 201 (eBook)

Inhalt
Diana Hunter weiß, was sie will: studieren, Karriere machen und vor allem, das kalte Alaska hinter sich lassen. Doch als ihre Mutter einige Jahre später einen schlimmen Unfall hat, ist der Traum vom perfekten Job aus und Diana ist gezwungen, nach Fairbanks zurückzukehren. Kaum zurück, muss sie sich jedoch nicht nur um ihre Mom kümmern, sondern sich auch mit ihrer Vergangenheit auseinandersetzen. Alex Frost, ihre heiße Jugendliebe, übt genau wie früher eine seltsame Anziehung auf sie aus. Womit sie nicht rechnet, ist, dass der kühle Alaska-Boy sie abermals mitten ins Herz trifft und ihr Leben ordentlich durcheinander bringt. Aber hat ihre Liebe überhaupt eine Chance, wenn die jahrelange Feindschaft ihrer Väter zwischen ihnen steht?

Meine Meinung
Ich möchte mich ganz herzlich bei Skye Leech für das Rezensionsexemplar bedanken, was ich im Rahmen der Leserunde auf LovelyBooks bekommen habe! Von der Autorin hatte ich nie etwas gehört, bis ich dieses Buch entdeckt habe. Das Cover hat einen total angezogen und mir gefiel das Setting unfassbar gut.

„Alaska Heart“ ist ein Roman, der wie der Titel schon sagt in Alaska spielt und um eine Jugendliebe handelt. Diana muss dank des Unfalls ihrer Mutter nach Alaska zurück, wo sie seit Jahren nicht mehr gewesen ist. Denn dort lebt Alex, der Junge, der sie einfach an ihrem Abschlussball stehengelassen hat. Dann trifft sie auch noch auf ihre alten Freunde, was das alles auch nicht gerade besser macht und die Sahne obendrauf ist, dass ihr und Alex‘ Vater schon jahrelang Feinde sind und sich immer noch nicht ausstehen können.

Also das Setting ist ja mal der Hammer! Ich habe noch nie ein Buch gelesen, welches in Alaska gespielt hat und da habe ich mich hier natürlich sehr darauf gefreut. Fairbanks wurde gut dargestellt, hatte eine kleine Anzahl an Einwohnern und war ein wirklich toller Ort. Ich habe mir auf jeden Fall vorgenommen, noch mehr Bücher zu lesen, die in Alaska spielen, denn das hat so etwas „außergewöhnliches“ an sich. Skye Leech konnte die Umgebung sehr gut beschreiben und man konnte sich so gut dahin versetzen lassen.

Auch das Cover fand ich wunder, wunderschön! Schaut euch doch mal bitte den Titel an! Ich finde, dass das sehr besonders ist und wirklich toll heraussticht. Menschen auf Covern mag ich ja nicht, aber man hat sie vom Gesicht her ja nicht gesehen und somit konnte man der Fantasie freien Lauf lassen.

Der Schreibstil war gut und sehr einfach zu lesen, er war locker und schön flüssig.

Von der Idee her kann man ja eigentlich sagen, dass es solche Bücher oft gibt, aber trotzdem hat sie mir gefallen. Diana und Alex sind interessante Charaktere und ich wollte dringend wissen, ob sie die Familiengeschichten ausblenden können. Die Umsetzung war zwar gut, aber ein, zwei Fehler sind mir doch aufgefallen. Ich fand es gut, dass Diana nach langer Zeit wieder nach Fairbanks zurückgekommen ist und sich auch erst mal nicht mit allen verstanden hat, denn das hat es viel realistischer gemacht, aber bei manchen Situationen musste ich doch die Stirn runzeln, aber dazu gleich mehr.

Diana, die Protagonistin fand ich toll! Sie hat viel durchgemacht wegen Alex und hat trotzdem den Mut und die Kraft zurückzukommen. Mir war sie abgesehen von einem Abend sehr sympathisch und ich mochte ihre Art. Sie ist eine Mischung aus frech, klug und süß und mit ihr konnte man sich gut identifizieren, auch, wenn ich mich nicht immer getraut hätte, den Mund aufzumachen, wie sie das getan hat. Manchmal gab es Situationen, in denen wirklich ich den Kopf schütteln musste, weil ich ihre Handlungen nicht verstanden habe, aber gut. Sie hat einige Fehler, wie das Beleidigen alter Freunde, aber das macht sie nun mal irgendwie menschlich. Man hat gemerkt, wie sie bei Alex weich wird und es war schön, auch mal hinter ihre „böse Fassade“ blicken zu können, auch, wenn das selten vorkam. Mir persönlich wäre es lieber gewesen, wenn sie ein Stück mehr das „Reh“ gewesen wäre, als die Löwin.

Alex mochte ich ein wenig lieber. Ich habe ihn mit den Seiten immer weiter ins Herz geschlossen und mochte seine freche und leidenschaftliche Art. Außerdem hat man gemerkt, wie es zwischen den beiden knisterte wie sonst was. Für mich waren seine Handlungen vollkommen verständlich und wäre ich er gewesen, hätte ich genauso gehandelt. Zwar kam er mir nicht immer wie eine erwachsende Person vor, aber ich glaube er hatte große Probleme mit seinen Gefühlen für Diana, weil er sie seit Jahren nicht gesehen hatte.

Die Geschichte wurde außerdem von Feindlichkeiten zwischen zwei Familien begleitet, was zwar ganz spannend war, aber doch auch recht… übertrieben? Mir hat die Idee zwar gefallen, aber es war mir zu oberflächlich. Mit den Vätern konnte ich nichts anfangen und für mich haben sie sich wie zwei Kleinkindern aufgeführt und gemocht habe ich sie auch nicht. Das Ende war mir leider auch zu vorhersehbar und die beiden Väter waren mir so gar nicht sympathisch und manche Gespräche haben mich wirklich gestört, ich meine, wie alt sind sie denn?

Die Spannung war die ganze Zeit vorhanden. Alex hat Diana im Prolog sitzenlassen und das große Geheimnis warum er das getan hat, wird erst am Ende aufgelöst, was mich so sehr interessiert hat. Es belastete „ganz“ Fairbanks anscheinend sehr, weil alle Bescheid wussten und seit Diana wieder da ist, benehmen sich manche anders. Natürlich wollte ich unbedingt wissen, was dahinter steckte, aber wie auch bei den beiden Vätern, war mir die Auflösung 1. zu übertrieben und 2. dann doch gar nicht so krass. Klingt jetzt erst mal komisch, was? Also ich persönlich war von dieser Auflösung ein wenig enttäuscht, denn ich hätte dafür nicht gleich die Stadt verlassen, wäre nicht mal zu den Feiertagen gekommen und hätte mich bei niemandem gemeldet. Immerhin waren doch auch gute Freunde von ihr in Fairbanks? Und dafür, dass sie zu dieser Zeit auch noch relativ jung war, hat mich das ein wenig gewundert.

Fazit
Ich vergebe 3,5 Lesesterne für den 1. Band der Alaska-Reihe! Die Protagonisten waren mir sympathisch, aber sie haben mich auch nicht vollkommen umgehauen. Dafür mochte ich das Setting und das drumherum seeehr gerne und konnte mich gut dorthin versetzen. Die Spannung, die Handlung und so manche Nebenprotagonisten waren toll, aber das Ende und auch ein paar Situationen waren mir zu unrealistisch.

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