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Rezension zu Starters von Lissa Price

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Titel: Starters
Autorin: Lissa Price
Genre: Jugendbuch
Erscheinungsjahr: 16. 04. 2013
Verlag: Piper
ISBN: 978-3492-269322
400 Seiten
Preis: 9,99 Euro

Inhalt
Die 16-jährige Callie verliert ihre Eltern, als eine unheimliche Infektion alle tötet, die nicht schnell genug geimpft werden – nur sehr junge und sehr alte Menschen überleben. Während die Alten ihren Reichtum mehren, verfallen die Jungen der Armut. Hoffnung verspricht die Body Bank, ein mysteriöses Institut, in dem Jugendliche gegen Geld ihre Körper verleihen können. Das Bewusstsein des alten Menschen übernimmt den jungen Körper für eine Zeit, um wieder jung zu sein. Doch bei Callie geht es schief: Sie erwacht, bevor sie erwachen darf – in einem Leben, das ihr völlig unbekannt ist. Anstelle ihrer reichen Mieterin bewohnt sie eine teure Villa, verfügt über Luxus im Überfluss und verliebt sich in den jungen Blake. Bald aber findet sie heraus, dass ihr Körper zu einem geheimen Zweck gemietet wurde – um einen furchtbaren Plan zu verwirklichen, den Callie um jeden Preis verhindern muss …

Meine Meinung
Hach, nach langer Zeit habe ich mal wieder eine dystopische Jugendbuchreihe zur Hand genommen. Es ist eine wirklich gelungene Geschichte mit einer tollen Idee dahinter. Die Umsetzung dagegen hätte wirklich besser sein können. Aber ich nehme es Lissa Price auch nicht wirklich übel, da es ihr Debütroman ist.

Die Hauptprotagonistin Callie ist eine Kämpfernatur und tut alles für ihren kleinen Bruder. Sie leben auf der Straße und können Tag für Tag nur hoffen, dass sie überleben. Wie nur Kinder, Jugendliche und Ältere (über 100) noch leben, ist beeindruckend. Es ist interessant und so eine Idee ist mir in Büchern auch noch nicht begegnet. Die Hauptprotagonisten waren mir nicht alle so sympatisch. Blake zum Beispiel fand ich nicht so toll. Er hat mich nicht in seinen ‚Bann gezogen‘. Außerdem habe ich die Verbindung zwischen Callie und Blake gar nicht verstanden, sie haben sich vielleicht zweimal getroffen und schon ist er die Liebe ihres Lebens… Naja, nicht ganz so überzeugend.

Dafür hat mich das Cover umso mehr überzeugt. Man sieht nur die Umrisse eines Gesichts und der Hintergrund ist einfach schwarz. Das macht einen schon ganz neugierig. Die Geschichte ist aus Callie’s Sicht geschrieben. Es sind dadurch viele „Was wäre, wenn?“ – Fragen aufgekreuzt und haben einen wie Callie sehr beschäftigt. Mit der Zeit hat man auch immer mehr über die Body Bank erfahren. Die Gegensätze wurden auch ziemlich vereint: Arm gegen reich, Jung gegen alt. Die Sprache ist ziemlich einfach gehalten, wie es für Jugendbücher eben so typisch ist und der Stil war zudem sehr bildlich, sodass man sich alles gut vorstellen konnte und sich in die Welt hineinversetzen konnte. Es gab Stellen, die mich wirklich umgehauen haben aber auch viele Wendungen, die dann für mich doch etwas vorhersehbar waren. Also wie man sieht, bin ich hier etwas zwiegespalten.

Fazit
Ich denke, das war ein ganz schöner Auftakt zur Reihe und ich bin ganz zufrieden mit diesem Teil.

3,5 Lesesterne.

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6 Kommentare zu „Rezension zu Starters von Lissa Price

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